2026 / 2027 ° Bhinneka tunggal ika – Unity in Diversity – Indonesia ° 2026 / 2027
or: Meeting the impossible – Pertemuan dengan hal yang mustahil
EINHEIT IN VIELFALT
Indonesien 2026–2027
Ein 6-monatiges interkulturelles Theaterprojekt
Mit 71 lasse ich alles Vertraute hinter mir, um mich dem Unmöglichen zu stellen 🧭
Sechs Monate in Indonesien 🌏,
um zu testen, ob Wandel und kulturelle Einheit durch Theater noch möglich sind 🎭
👉 Hilf mit zu beweisen, dass es nie zu spät ist 🌱
Wie oft weichen wir stillschweigend vor Veränderungen zurück?
Wir flüchten uns in das Bekannte.
In unsere Gewohnheiten.
In unsere Komfortzone.
Wir leben in Erinnerungen statt in Bewegung.
Ich bin 71 Jahre alt.
Und ich weigere mich, zurückzuweichen.
Diese Reise nach Indonesien dreht sich nicht nur um Theater.
Es geht darum zu testen, ob Wandel noch möglich ist – in jedem Alter, in jeder Kultur, in jedem Leben.
Ich begebe mich bewusst ins Unbekannte.
Nicht, weil es sicher ist.
Aber weil es notwendig ist.
Und ich lade Sie ein, dies mitzuerleben und vielleicht dabei Ihr eigenes „Unmögliches“ zu erkennen.
Wenn diese Reise gelingt, wird sie nicht nur mich verändern.
Sie könnte Ihnen die Erlaubnis geben, etwas in Ihrem eigenen Leben zu verändern.
Im Oktober 2026 werde ich sechs Monate in Indonesien verbringen, um ein neues Modell interkultureller Theaterkooperation zu entwickeln.
Dies ist kein Rückzugsort.
Es ist ein strukturiertes künstlerisches Forschungsprojekt mit klar definierten Ergebnissen.
Mit 71 Jahren widme ich mich der Erforschung einer zentralen Frage:
Kann Theater eine echte Brücke zwischen Kulturen werden,
nicht als Theorie,
sondern als gemeinsame Praxis?
Das Kernziel
Entwicklung und Dokumentation eines replizierbaren Modells interkultureller Theaterkooperation, das:
- Künstler*innen über kulturelle und generationelle Unterschiede hinweg verbindet
- Rituale, Alltag und Performance integriert
- öffentlich teilbare Ergebnisse generiert
- zu einem veröffentlichten Buch und zukünftigen Produktionen in Europa führt
Dieses Projekt basiert auf dem indonesischen Nationalprinzip:
Bhinneka Tunggal Ika – Einheit in Vielfalt
Ich möchte untersuchen, wie sich diese Idee im gelebten Alltag auswirkt und wie Theater sie verkörpern kann.
Was tatsächlich passieren wird :
Zeitplan
- 26. Oktober 2026 – 26. April 2027 Orte
- Denpasar, Bali (erste Recherchephase)
- Yogyakarta (Hauptstandort für Workshops und Produktion)
Konkrete Ergebnisse :
In diesen sechs Monaten werde ich:
- Theaterworkshops in Yogyakarta durchführen
- 3–5 strukturierte Workshops mit lokalen Teilnehmenden
- Schwerpunkte: Körper, Ritual, interkultureller Austausch, Biografie in der Performance
- Öffentliche Präsentation am Ende jedes Zyklus
- Eine öffentliche Präsentation des laufenden Projekts erstellen
- Eine gemeinsam entwickelte Aufführung
- Dokumentiert in Video und Text
- Ein Buch schreiben und veröffentlichen
- Arbeitstitel: ○ Dem Unmöglichen begegnen ○ Mensch = Wandel ○ Theater – Auf der
Suche nach dem Verlorenen
oder WENN DAS LEBEN ZUGABE RUFT
- Das Buch dokumentiert:
○ Die Künstlerischer Prozess
○ Kulturelle Begegnungen
○ Misserfolge und Durchbrüche
- Ein praktischer Rahmen für interkulturelle Theaterarbeit
- Langfristige künstlerische Produktion aufbauen
- Das in Indonesien entwickelte Material wird:
○ Zukünftige Produktionen in Europa beeinflussen
○ Als Grundlage für Vorträge und Workshops dienen
○ Nach meiner Rückkehr zu einem Performance-Projekt weiterentwickelt
Das Problem, mit dem sich dieses Projekt auseinandersetzt
- Theater hat an Dringlichkeit verloren
Viele zeitgenössische Theaterstücke wirken austauschbar.
Sie erscheinen nicht mehr notwendig.
- Kultureller Dialog ist oft oberflächlich „Austausch“ ist häufig eher symbolisch als gelebt.
- Wir scheuen Transformation Wir sprechen über Veränderung, aber wir engagieren uns selten persönlich dafür, insbesondere über Alters- und Kulturgrenzen hinweg.
Dieses Projekt setzt sich direkt mit allen drei Problemen auseinander.
Warum Indonesien?
Indonesien ist kulturell nicht einheitlich.
Es ist ein lebendiges Experiment des Pluralismus.
Mehr als 17.000 Inseln.
Hunderte von Sprachen.
Vielfältige Religionen.
Starke rituelle Traditionen.
Wenn Einheit in Vielfalt irgendwo gelebt werden kann, sollte sie dort funktionieren.
Ich möchte dieses Prinzip durch künstlerische Praxis beobachten, daran teilhaben und es erproben.
Warum dies riskant – und notwendig – ist
Ich werde 71 Jahre alt sein.
Ich werde außerhalb meiner Muttersprache arbeiten.
Ich werde das kulturelle Umfeld nicht kontrollieren können.
Der Erfolg ist ungewiss.
Aber bedeutungsvolle künstlerische Arbeit ist es nie.
Sich dem Unmöglichen zu stellen, ist keine Romantik – es ist Methodik.
Budgettransparenz Ihre Unterstützung deckt Folgendes ab:
- Internationale Flüge
- 6-Monats-Visum
- Unterkunft
- Reisen vor Ort
- Miete für Workshopräume
- Dokumentation (Video + Text)
- Lektorat und Vorbereitung der Buchveröffentlichung
- Lebenshaltungskosten während der künstlerischen Forschung in Vollzeit
Diese Förderung ermöglicht es mir, mich voll und ganz auf die Arbeit zu konzentrieren, nicht auf das Überleben.
Was Unterstützer erhalten Je nach Beitragshöhe:
- Früher Zugriff auf Feldnotizen und Blogbeiträge
- Dokumentation hinter den Kulissen
- Einladung zu Online-Diskussionen während des Projekts
- Signiertes Exemplar des fertigen Buches
- Einladung zu zukünftigen europäischen Präsentationen
- Nennung in der Publikation Sie unterstützen nicht nur eine Idee.
Sie investieren in eine dokumentierte, strukturierte künstlerische Forschung.
Messbare Ergebnisse
bis April 2027
Bis zum Projektende:
- Mindestens 3 abgeschlossene Workshop-Zyklen
- Mindestens 1 dokumentierte öffentliche Präsentation
- Strukturierter Manuskriptentwurf des Buches
Nikola Nikša Eterović, Januar 2026
